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Frau liegt entspannt am Boden, liest am Smartphone einen Pilates- und Mindbody-Blog und findet Inspiration für ein achtsames, gesundheitsorientiertes Training.

MINDFUL 

PILATES

Das Wort "BODY" ist in der Schriftart "The Artist Skript" geschrieben

DAS MAGAZIN

Frau liegt entspannt am Boden, liest am Smartphone einen Pilates- und Mindbody-Blog und findet Inspiration für ein achtsames, gesundheitsorientiertes Training.

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Training in der Perimenopause - wie du ab 40 zyklisch trainierst und Muskeln aufbaust.


Frau beim Joggen vor grüner Wand – moderates Ausdauertraining in der Perimenopause für hormonelle Balance und Fitness ab 40.

Viele Frauen sagen mir: „Früher hat mein Training so toll gewirkt. Jetzt schwankt alles nur noch.“


Manche Wochen fühlen sich kraftvoll an. Andere müde. Manchmal baust du Muskeln auf – und im nächsten Monat fühlt sich der Körper weich und instabil an.

Und dann kommt schon schnell mal der Gedanke: Mit mir stimmt etwas nicht.

Doch das stimmt so nicht. Was sich verändert hat, ist dein hormonelles Umfeld.


Was bedeutet zyklisch leben – gerade in der Perimenopause?


Zyklisch leben heißt nicht, dass dein Zyklus perfekt regelmäßig sein muss. Genau das ist er in der Perimenopause oft nicht mehr. Er wird kürzer, länger, unvorhersehbarer. Manchmal bleibt der Eisprung aus. Manchmal kommt die Blutung früher als gedacht. Und trotzdem bleibt dein Körper auch jetzt rhythmisch.


Östrogen und Progesteron schwanken weiterhin – nur weniger berechenbar als noch vor ein paar Jahren. Diese Schwankungen beeinflussen:


  • Energie

  • Regeneration

  • Schlaf

  • Stimmung

  • Muskelaufbau

  • Hungergefühl

  • Stressreaktion


Wenn du weiterhin jeden Monat identisch trainierst als wärst du 25, ignorierst du diese Veränderungen. Und genau das führt häufig zu Frust. Zyklisch leben bedeutet nicht, weniger zu leisten. Es bedeutet vor allem, klüger zu steuern.



Die vier Phasen – und was sie in der Perimenopause bedeuten


Auch wenn dein Zyklus nicht mehr exakt 28 Tage dauert, lassen sich bestimmte Muster noch immer gut erkennen.



1. Menstruationsphase – die Regenerationsphase


Menstruationstasse in der Hand – Menstruationsphase in der Perimenopause und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren.

Während der Blutung sind Östrogen und Progesteron niedrig. Viele Frauen fühlen sich ruhiger, empfindlicher oder schneller erschöpft. Das Training in dieser Phase sollte durchblutungsfördernd und regulierend sein:


  • sanftes Pilates

  • Atemarbeit

  • Mobility

  • ruhiges Yoga

  • Spaziergänge


Zwei bis drei moderate Einheiten pro Woche reichen jetzt völlig aus. Wenn dein Körper Pause möchte, ist eine Pause auch sinnvoll. Die Ernährung darf jetzt nährend, regelmäßig und warm sein. Viele Frauen verlieren durch die stärkeren Blutungen mehr Eisen – hier sind Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse oder eisenreiche Lebensmittel sinnvoll. Kombiniere sie mit Vitamin C für bessere Aufnahme. Achtung: Jetzt ist nicht der Moment für Kaloriendefizit oder extremes Intervalltraining.


In meiner Videothek findest du ruhige Pilates- und Mobility-Einheiten für energiearme Tage. → Link zur Videothek+


Frau in rotem Sportoutfit mit aktiver Haltung – Follikelphase in der Perimenopause, optimale Zeit für intensiveres Krafttraining und Training ab 40.

2. Follikelphase – Aufbau und Klarheit


Nach der Blutung steigt Östrogen an. Viele Frauen berichten hier von mehr Energie und Motivation. Das ist eine also eine gute Phase für Krafttraining. Zwei bis drei gezielte Kraftreize pro Woche sind sinnvoll. Pilates darf fordernder sein, eventuell Gewichte beim Trainer verlangen. Progression ist möglich. Auch moderate Intervalle werden besser vertragen. Zum Beispiel 1 min Training, 15 Sekunden Pause.


Wichtig: Ab 40 reagiert der Körper träger auf Trainingsreize als mit 25. Das bedeutet nicht, dass du nichts aufbaust. Es bedeutet, dass du Struktur brauchst.

Die Ernährung darf jetzt leichter sein, wenn der Appetit geringer ist. Dennoch bleibt Protein wichtig für Muskelaufbau und Regeneration muss aber bitte nicht übertrieben werden!


3. Ovulation – leistungsfähig, aber nicht unendlich belastbar


Wenn ein Eisprung stattfindet, erleben viele Frauen eine Phase mit hoher Energie. Auch in der Perimenopause gibt es Tage mit deutlich mehr Kraft.


Hier sind intensivere Einheiten möglich:


  • kraftvolles Ganzkörpertraining

  • moderates Intervalltraining

  • anspruchsvolleres Reformer-Training


Aber Vorsicht:

Deine Regenerationsfähigkeit ist nicht mehr dieselbe wie mit 25. Intensität braucht immer Ausgleich. Zwei bis drei intensivere Einheiten sind ausreichend. Mehr ist selten sinnvoll.


Für Tage mit mehr Energie findest du strukturierte Kraftprogramme in meiner Videothek. →Link zur Videothek+


4. Lutealphase – sensibler, nicht schwächer


Schlafende Frau im Bett – wichtige Regeneration in der Lutealphase während der Perimenopause für Energie, Stressreduktion und Training ab 40.

Die Lutealphase ist in der Perimenopause oft die herausforderndste Zeit. Progesteron schwankt stark. Viele Frauen berichten von:


  • schlechterem Schlaf

  • Wassereinlagerungen

  • stärkerem Hunger

  • Reizbarkeit

  • geringerer Belastbarkeit


Training sollte hier in dieser Phase an deine Verfassung angepasst werden:


  • moderates Krafttraining mit Fokus auf Technik

  • mehr Kontrolle statt Tempo

  • Yoga oder längere Spaziergänge

  • weniger hochintensive Intervalle


Zwei moderate Kraftreize pro Woche reichen. Der Rest darf regulierend sein.

Die Ernährung ist jetzt entscheidend. Der Energiebedarf kann leicht steigen. Wer jetzt stark reduziert, erhöht den Stress im Körper und fordert Heißhungeranfälle heraus. Komplexe Kohlenhydrate, ausreichend Protein und regelmäßige Mahlzeiten stabilisieren den Blutzucker.


Wie viel Training ist in der Perimenopause sinnvoll?


Für viele Frauen funktioniert folgende Struktur gut:


  • 2–3 Krafttrainings pro Woche

  • 1–2 moderate Ausdauereinheiten

  • 1–2 regulierende Einheiten (Yoga, Mobility, Atemarbeit)

  • mindestens 1 kompletter Ruhetag


Nicht jede Woche muss identisch sein. Deine Energie entscheidet. Mehr Training führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Gerade in der Perimenopause kann zu viel Intensität bei zu wenig Erholung:


  • Schlaf verschlechtern

  • Bauchfett begünstigen

  • Muskelaufbau hemmen

  • Erschöpfung fördern


Ein angepasster Rhythmus bringt dir die Stabilität von früher zurück.


Ernährung in der Perimenopause – zyklisch gedacht


Frisches Gemüse und Obst als Basis für eine ausgewogene Ernährung in der Perimenopause – zyklisch essen für stabile Energie in den Wechseljahren.

Zyklisch essen bedeutet nicht Diät nach Kalender. Es bedeutet Anpassung an die einzelnen Phasen.


In energiearmen Phasen:


  • mehr Wärme

  • regelmäßige Mahlzeiten

  • ausreichend Kohlenhydrate

  • gute Eiweißquellen

In energiereichen Phasen:


  • leichter essen, wenn der Appetit geringer ist

  • dennoch Protein nicht vergessen


Der größte Fehler ist Starrheit, essen nach fixen Plänen. Dein Körper ist kein statisches System. Er braucht Spielraum und Freiheit.



Warum zyklisches Training ab 40 so wichtig ist


In der Perimenopause reagiert dein Körper sensibler auf Stress. Intensives Training ohne Anpassung wirkt nicht mehr wie früher.


Zyklisch leben heißt:


  • nicht jeden Monat gleich trainieren

  • nicht jede Woche gleich essen

  • nicht gegen Müdigkeit ankämpfen

  • sondern mit dem Rhythmus arbeiten


Wenn du das verinnerlichst, verändert sich viel aber vor allem:


  • weniger Frust

  • bessere Regeneration

  • stabilerer Muskelaufbau

  • klareres Körpergefühl



Fazit

Zyklisch leben in der Perimenopause ist kein Trend wie es auf Social Media gerne verkauft wird. Es ist eine intelligente Anpassung an eine neue Lebensphase. Dein Körper ist nicht unzuverlässig. Er ist einfach nur keine 25 mehr. Wenn du lernst, Training und Ernährung flexibel an deinen Rhythmus anzupassen, entsteht etwas, das viele Frauen verloren haben: Vertrauen in den eigenen Körper


In meiner Mindful Body Pilates Videothek findest du strukturierte Programme für jede Energiephase – von kraftvollem Aufbau bis zu regulierenden Einheiten für sensible Tage.


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Frau beim Pilates-Training auf der Faszienrolle – entspannendes Rückentraining für Körperbewusstsein und Mobilität.

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