Warum Training ab 40 oft nicht mehr wirkt – und was dein Körper stattdessen braucht
- Melanie Berger

- vor 4 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Vielleicht kennst du das auch? Du trainierst regelmäßig. Du bist drangeblieben obwohl du manchesmal aufgeben wolltest. Vielleicht sogar noch konsequenter als früher. Und trotzdem hast du das Gefühl: Es verändert sich nichts mehr.
Die Beine fühlen sich weicher an. Der Bauch wird umfangreicher. Nach dem Training bist du schneller müde als früher.
Und irgendwann taucht dieser Gedanke auf:
„Mache ich etwas falsch?“
Die kurze Antwort ist: meistens jein. Die längere Antwort ist etwas differenzierter – und genau darum geht es heute in diesem Artikel.
Wenn Training plötzlich nicht mehr „greift“
Viele Frauen erzählen mir, dass sich ihr Körper ab Anfang oder Mitte 40 einfach anders anfühlt.
Nicht krank. Nicht schwach. Aber irgendwie nicht mehr so verlässlich wie früher.
Früher:
eine Trainingsphase → sichtbare Veränderung
mehr Bewegung → mehr Spannung
Heute:
mehr Einsatz → oft nur mehr Müdigkeit keine Veränderung
Das ist definitiv kein Einzelfall. Und es ist definitiv kein Zeichen von fehlender Disziplin!
Warum der Reflex „Dann mache ich mehr“ oft ins Leere führt
Was wir gelernt haben, ist logisch: Wenn etwas nicht wirkt, erhöhen wir den Einsatz.
Also:
mehr Einheiten
längere Trainings
weniger Pausen
Das Problem ist nur: Training ist für den Körper immer auch Belastung. Solange der Körper diese Belastung gut verarbeiten kann, entsteht Fortschritt.
Wenn nicht, passiert etwas anderes.














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